Die Sache mit der Ungeduld

Geht es Dir auch manchmal einfach zu langsam?

Das Leben hat mit vielen neuen technischen Errungenschaften das Tempo erhöht und wir sind mitten drinnen. Alles sollte schnell gehen – Erledigungen, Lernen, Entwicklungsprozesse, Gesundwerden, und – ja klar – auch die Wunscherfüllung …

Und schon sind wir mitten drinnen im Thema „Ungeduld“.

Die Ungeduld ist eine Begleiterscheinung des inneren Kampfes gegen eine bestimmte Stituation und bestimmte Gefühle. So kämpfen wir auch ganz konkret gegen die Ungeduld in uns. Wir sind im Widerstand gegen etwas, können es nicht akzeptieren und das macht uns unruhig, vielleicht zappelig oder gar grantig und zornig. Damit blockieren wir uns natürlich selber, wir treten sozusagen am Stand und kommen nicht wirklich weiter … *seufz*

IMG_20160824_183142-3 für HP„Oje! Schon wieder geht’s ums Annehmen!“

So oder ähnlich könntest Du gerade denken. 😉 Das stimmt auch, aber ich möchte Dir mal einen Lösungsansatz näherbringen, der mir selber sehr geholfen hat, mit meiner Ungeduld klarzukommen. Sie spielte nämlich auch in meinem Leben ewiglange eine sehr große Rolle. Klar klopft sie auch heute immer wieder an. Doch heute habe ich einen anderen Umgang mit ihr und das ist sehr befreiend.

Neugierig? Dann lies bitte weiter …

Zunächst ein paar Fragen, die Dich Dir selbst näher bringen:

Steckst Du in einer Situation fest, die sich nicht ändern will, die vielleicht sogar gerade sehr schmerzvoll ist?

Bist Du mit einer Unpässlichkeit, vielleicht sogar einer Krankheit oder Deinen Ängsten konfrontiert?

Geht die Verbesserung, das Gesundwerden nicht so schnell und stabil voran, wie Du es Dir wünschen würdest?
Wie schaut’s mit Deinen Projekten und Vorhaben aus?

Gibt es viele Möglichkeiten und doch kommst Du (vermeintlich) nicht wirklich weiter?

Zumindest nicht in dem Tempo, das Du Dir wünschen würdest?

Handeln oder entwickeln sich Deine Mitmenschen, Partner, Kinder usw. nicht so, wie Du es gerne sehen würdest?

Du fühlst Ungeduld mit all ihren Begleiterscheinungen in Dir?

Möglicherweise erkennen Dich andere als „sehr geduldig“ und trotzdem ist IN DIR diese innere Unruhe und Ungeduld da?

Willkommen im Club!

Toröffner – Geduld

Wenn Du Dich nun diesem Thema öffnest, das heißt, Dich Deiner Ungeduld widmest, kann sie sich wandeln. Sie will wahrgenommen werden.

Jetzt könnte es sein, dass Dich das gerade etwas unangenehm berührt, wo Du doch eh schon so geduldig geworden bist – vielleicht sogar ein „Geduldsesel“ bist – schon so lange auf Änderung hinarbeitest oder darauf wartest. Stimmt das?

Das dürfte ein Zeichen dafür sein, dass an der Sache was dran ist.

Ich kenne das nämlich aus eigenen Erfahrungen mehr als genug selber. Aus schwierigen und schmerzhaften Situationen – auch aus körperlichen Schmerzerfahrungen … Im Außen scheinbar ruhig und geduldig und innerlich ist es zum aus der Haut fahren!

Das Leben selbst möchte uns Geduld lehren!

So werden uns alle möglichen Hindernisse in den Weg gelegt, um uns in „Geduld“ zu schulen.
Wenn wir aus dem Verstand heraus agieren sind wir wohl bemüht, diese Hindernisse, diese Steine in unserem Leben, aus dem Weg zu schaffen.
Wir kämpfen gegen unsere Lebenssituation, gegen unseren Schmerz, gegen die Angst, gegen eine Krankheit, gegen unangenehme Gefühle – und auch gegen unsere Ungeduld an, weil es doch endlich an der Zeit ist, dass sich etwas verändert, weil es vielleicht auch gar nicht mehr auszuhalten ist.

Das ist mehr als verständlich, aber es bringt uns nicht wirklich weiter.
Solange wir die Lektion „Geduld“ noch immer nicht verstanden haben, fordert uns das Leben zur nächsten Trainingsrunde heraus.

Kampf kostet Energie.

Warum kämpfen, wenn es auch einfacher geht?

Wie wäre es, wenn wir uns dieser Ungeduld in uns stellen, sie bis in ihren Kern hinein akzeptieren und sie schlicht und einfach nur FÜHLEN? Sie frisst uns nicht!

Damit wird es einfacher, aus diesem Kämpfen endlich auszusteigen, zu akzeptieren, dass die Situation gerade mal so ist, wie sie eben ist?
Sie wird sich auch verändern, weil das Leben an sich nicht statisch verläuft.
In dem Moment, wo wir das Leben so akzeptieren, wie es ist, hört der Kampf auf und die Ungeduld weicht.
Die Lektion „Geduld“ ist gelernt! Zumindest bis zum nächsten Mal … 😉
Damit wird neue Energie in uns frei und die Stagnation löst sich wieder auf. Die Energie kommt wieder  in’s Fließen, neue Möglichkeiten eröffnen sich, weil die Steine (Ungeduld und Kampf) weggeräumt sind. 🙂

Hinter der UNGEDULD wartet  Ruhe und Gelassenheit.

Jetzt lade ich Dich ein, Dich Deiner eigenen Ungeduld zu stellen und gerne darfst Du Dich mit meinem Heilsatz dazu beschäftigen:
„Danke für Heilkraft und Heilung auf allen Ebenen meines Seins für meine Ungeduld …“

Und dann beobachte neugierig, was sich in Dir tut oder verändert. 😉

Danke, wenn Du mich an Deinen Erfahrungen damit teilhaben lässt.

Herzlichst – Deine Anna Maria

PS: Du darfst diesen Text teilen, weiterempfehlen oder liken. Ich freue mich, wenn er viele Menschen erreicht. Nur bitte, lass ihn ganz – reiss keine einzelnen Sätze heraus und nenne die Quelle. Vielen Dank.

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